Düsseldorfer Bündnis gegen Depression … denn so geht es nicht weiter

Einladung zu unserer Veranstaltung „Sucht und Depression“ – Wechselwirkungen verstehen, gemeinsam handeln.

Am 10.9. von 14 bis 17 Uhr im KAP 1

sind Sie eingeladen, sich anlässlich des diesjährigen Weltsuizidpräventionstages mit dem Zusammenhang von Abhängigkeitserkrankungen, Depression und Suizidalität zu beschäftigen.

Abhängigkeitserkrankungen sind oft nicht sichtbar und können Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen betreffen. Nicht selten gehen sie mit weiteren psychischen Belastungen oder Erkrankungen einher – etwa Depressionen oder Traumafolgestörungen.

Die Veranstaltung nimmt verschiedene Formen von Abhängigkeit in den Blick: substanzgebundene ebenso wie nicht substanzgebundene, zum Beispiel Glücksspielsucht oder problematische Social-Media-Nutzung.

Zugleich geht es darum, für mögliche Suizidrisiken zu sensibilisieren und über Beratungs- und Hilfsangebote in Düsseldorf zu informieren.

Menschen, die selbst betroffen sind, Angehörige und andere Personen im sozialen Umfeld sowie alle interessierten Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind herzlich eingeladen.

PROGRAMM

Einführung

14.15 – 14.45 Sucht und Suizidalität

Dr. med. Karin Burchert, komm. Chefärztin Abt. Abhängigkeitserkrankungen des LVR-Klinikum Düsseldorf

Vertiefende Betrachtung bestimmter stoffgebundener und nicht-stoffgebundener Süchte

14.45 – 15.05 Wenn Angst und Süchte das Leben verändern.

Julian Kenk, M.sc., Stadtfreunde Düsseldorf im Dialog mit Carmen Steigler, M.A., Sozialwissenschaftlerin, Selbsthilfe-Service-Büro des Gesundheitsamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf

15.05 – 15.25 Zwischen Trauma und Sucht die Kontrolle zurückgewinnen

Dipl. Psych. Vanessa Buchholz, leitende Psychologin, Bertha F – Frauensuchtberatung und Fachstelle Essstörungen, Düsseldorf

15.25 – 15.40 Pause

15.40 – 16.10 Von der Mediennutzung zur Mediensucht und Wege hinaus: Soziale Medien und die Auswirkungen auf die psychische Gesundheit

Prof. Dr. Julia Brailovskaia, Psychologin, Deutsches Zentrum für psychische Gesundheit (DZPG)/ Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit, Ruhr-Universität-Bochum (RUB)

16.10 – 16.30 Sucht auf Rezept

Denise Schalow, Psychotherapeutin, Leitung Suchtberatungs- und Therapiezentrum der Diakonie, Düsseldorf

16.30 – 16.50 Wenn Glücksspiel zur Belastung wird: Warnsignale und Hilfe

Verena Küpperbusch, Psychologin, Leiterin der Landesfachstelle Glücksspielsucht mit Sitz in Bielefeld der Suchtkooperation NRW (Geschäftsstelle Köln)

16.50 – 17.00 Zusammenfassung und Abschluss